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PAME-Kundgebungen: Das Volk kann seinen Optimismus nur aus dem Anstieg des Klassenkampfes schöpfen

Eine Botschaft des Widerstands und der Gegenoffensive in die Richtung der Regierung und der Arbeitgeber ging aus den Kundgebungen der Kämpferischen Arbeiterfront (PAME) am 9. November in Athen, Thessaloniki und weiteren griechischen Städten.

Einzel- und Branchengewerkschaften, sowie mehrere regionale Gewerkschaftsverbünde folgten dem Aufruf der PAME und bestätigten damit ihre Kampfbereitschaft angesichts der neuen Welle der volksfeindlichen Offensive der Regierung im Namen und in Rechnung des Kapitals.

Dieser Kampf findet ja auch tagtäglich in den Betrieben und Einrichtungen statt, in denen sich die Werktätigen für den Abschluss von Tarifverträgen einsetzen, in den Kämpfen um Arbeitsplätze und Arbeiterrechte, im Kampf gegen die Einschüchterungsversuche der Arbeitgeber und des Staates, in den Aktionen gegen die Zwangsversteigerungen und Beschlagnahmen von Wohnungen der Menschen aus den armen Volksschichten.

Diese Kundgebungen gaben einen starken  Impuls für die Fortsetzung und Intensivierung der Aktionen, sowie für die Vorbereitung von Arbeitskämpfen als Antwort auf den Angriff der Regierung auf das Recht der gewerkschaftlichen Organisation der Werktätigen und vor allem auf das Streikrecht.

Nikos Mavrokefalos, Mitglied des PAME-Sekretariats, sprach zu den Kundgebungsteilnehmerinnen und- teilnehmern auf dem Athener Syntagma-Platz. Er prangerte die volksfeindliche Politik der SYRIZA-ANEL-Regierung an und berichtete von den Herden des Kampfes und des Widerstands in vielen Betrieben und Branchen: von den Aktionen der Krankenhausärzte gegen die Zerschlagung des öffentlichen Gesundheitssystems und die kaputtmachende Arbeitsintensität des Personals, von den Kämpfen der Metallarbeiter in den Schiffsausbesserungswerken, die zum Abschluss eines lokalen Tarifvertrags führten, von den Streiks beim Telekommunikationsunternehmen OTE, in den Großbaustellen, in den Betrieben ELAIS und LEVER, in den Pressevertriebsunternehmen, von den Initiativen der Gewerkschaften und Volkskomitees gegen Zwangsvollstreckungen und Beschlagnahmen von Wohnungen. Er fügte hinzu: „Wir haben die Pflicht, jeden Herd des Widerstands zu stärken und all diese Kräfte zu bündeln, um sich mit den Arbeitgebern als Klasse auseinanderzusetzen, mit ihren Gefolgsleuten in der Gewerkschaftsbewegung und mit ihren Parteien.“

Er betonte, dass die PAME für flächendeckende Tarifverträge kämpft: „Wir organisieren unseren Kampf in allen Branchen, in allen Betrieben. Wir bauen die Initiative der 530 Gewerkschaften aus, die genau vor einem Jahr einen detaillierten Forderungskatalog aufstellten.“

An der Kundgebung in Athen nahm auch der Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas teil, der folgende Erklärung abgab: „Die Wirtschaftskrise und das kapitalistische Wachstum haben einen gemeinsamen Nenner: die Zerschlagung der Rechte der Arbeiterklasse und des Volkes. Den Optimismus soll man nicht aus den hohlen Worten der Herren Tsipras oder Mitsotakis über ein „gerechtes Wachstum“ schöpfen, sondern nur aus dem Anstieg des Klassenkampfes, der raschen Wiederformierung der Arbeiterbewegung, dem gesellschaftlichen Bündnis, dem Kampf auf allen Fronten und aus der vielseitigen Stärkung der KKE“.

 

 

Athens

 

 10.11.2017