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27. Antiimperialistisches Camp der KNE

Gemeinsam im Kampf mit der KKE und der KNE!

Vom 6. bis zum 8. Juli 2018 fand unweit der Stadt Patras, in Alissos, das 27. Antiimperialistische Camp der KNE unter der Losung «Kämpfe mit uns gegen das System von Armut, Krieg und Vertreibung!» statt. An den Veranstaltungen nahmen tausende junge Menschen aus ganz Griechenland teil.

Die zentrale politische Kundgebung anlässlich des Camps fand am 6. Juli in Patras mit dem Generalsekretär des ZK der KKE, Dimitris Koutsoumbas, als Redner, statt. In der Stadt wehte ein Meer von roten Fahnen, und antiimperialistische Sprechchöre waren zu hören, sowie Rufe zu Ehren der 100 heldenhaften Jahre der KKE und des 50. Jahrestages der KNE.

 

27th Anti-imperialist Camp of KNE - Rally

 

Der diesjährige Austragungsort des Antiimperialistischen Camps wurde nicht zufällig ausgesucht, denn Patras liegt unweit des Luftwaffenstützpunktes von Araxos. Dort waren im vergangenen Herbst Arbeiten zugange, unter anderen die Bereitstellung von Einrichtungen zur Lagerung von «Sonderwaffen», die in der Militärsprache nichts Anderes als Atomwaffen bedeuten. Die KKE hat die Pläne für die Wiederstationierung von Atomwaffen in Griechenland bereits enthüllt und verurteilt, was D. Koutsoumbas bei der Kundgebung wiederholte. Er forderte die SYRIZA-ANEL-Regierung auf, eine Antwort auf die Frage zu geben, ob angesichts der Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und der Türkei Gespräche über den Ort stattfinden, wo die ca. 50 amerikanische atomare Sprengköpfe aus dem türkischen Incirlik umgelagert werden sollen. Der Generalsekretär des ZK der KKE prangerte besonders an, dass am 17. Mai Fred Fredrickson, Leiter der NATO-Nuklearpolitik und rigoroser Verfechter des nuklearen Erstschlags gemeinsam mit NATO-Stabsangehörigen den Araxos-Stützpunkt besuchte, um den Fortgang der Arbeiten zu inspizieren. D. Koutsoumbas sprach auch über weitere Militäreinrichtungen, die die SYRIZA-ANEL-Regierung den USA und der NATO im Rahmen der sogenannten «geostrategischen Aufwertung des Landes» überläßt. Er unterstrich, dass diese neue Strategie der Regierung, die von den übrigen bürgerlichen Parteien genauso getragen wird, «keinesfalls mit der Aufwertung der Interessen und dem Recht der Völker zu tun hat. Sie hat nichts mit dem Frieden, der Solidarität und der Völkerfreundschaft zu tun. Es geht um die geostrategische Aufwertung der Bourgeoisie Griechenlands und demzufolge um die Vervielfachung aller Gefahren und Verwicklungen in imperialistische Kriege, Interventionen und Konflikte».

D. Koutsoumbas ging auch auf weitere Fragen der innenpolitischen Entwicklungen ein und brandmarkte die arbeiter- und volksfeindliche Politik der SYRIZA-ANEL-Regierung und der EU. Er rief die Jugend auf, aus dieser Situation Schlussfolgerungen zu ziehen, und für die Arbeitermacht zu kämpfen, die Solidarität und das gemeinsame Handeln der Völker gegen die Kapitalisten und ihre internationalen Bündnisse zu stärken.

Auf dem Programm des 27. Antiimperialistischen KNE-Camps standen außerdem Konzerte, Sportveranstaltungen, Diskussionen über die Jubiläen der KNE und der KKE. Eingerichtet war auch ein Camp für die jüngeren Besucher, für Kinder ab 9 Jahren. An den Veranstaltungen nahmen auch VertreterInnen kommunistischer Jugendverbände aus den Nachbarländern teil (KJ Italiens, Union der Kommunistischen Jugend Serbiens und der KJ der Türkei).

 

 

 

27th Anti-imperialist Camp of KNE

 

09.07.2018